Alte Steine

Nachdem unser Besuch nun wieder in heimischen Gefilden weilt, wollen wir uns noch ein Mal Teilen der Geschichte Griechenlands widmen. Nach einer stürmischen Nacht am Anker (bis 6 bft+)nahm der Wind am frühen Morgen etwas ab und wir konnten noch ein paar Stunden ruhigen Schlaf finden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

wir freuen uns über den herrlichen Ausblick von der obersten Stufe des Theaters

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

wer hier wohl schon alles gesessen hat?

Wir wollen nach Epidaurus, der bedeutendsten Kultstätte für den Gott Asklepios (der Heilgott) in Griechenland. Hier kann man die Reste seines berühmten Tempels besuchen. Die Kranken legten sich zum Heilschlaf im Abadon nieder und warteten, dass Asklepios ihnen im Traum zur Heilung verhalf, mal mit Schlangengift oder auch anderen Drogen beeinflusst (es sollen nicht alle überlebt haben). Daneben gibt es das Stadion zu besichtigen, besser erhalten als das in Olympia, mit Ehrenplätzen (Rückenlehne aus Stein hatte nicht jeder) und unterirdischem Gang zum Gymnasion für die Athleten; einige andere Tempel für Gottheiten wie Themis, Apollo oder Aphrodite.

gerne wird eine Münze auf die Steinplatte geworfen, um die Akustik zu testen

gerne wird eine Münze auf die Steinplatte geworfen, um die Akustik zu testen

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

die Ausgrabungen ruhen momentan

Das auffälligste Bauwerk allerdings ist wohl das sehr gut erhaltene Theater, es ist halbkreisförmig in den Hang gebaut und bietet Platz für 14000 Zuschauer. Der Blick in das nahe Gebirge und die Akustik sind jedes für sich überaus beeindruckend.

Die Überfahrt nach Palaia Epidaurus war es auch, über 20 kts Wind aus der richtigen Richtung und die fehlende Welle ließen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 6,5 kts zu, Segelspaß pur! Nach 35 sm Spaß fanden wir den letzten Platz an der Kaimauer. Jo, ein freundlicher Schwabe mit Elke seiner sympathischen Frau und SAPHIRA einer SUNBEAM 42 unterwegs auf Langfahrt nahm unsere Festmacher an.

Am nächsten Tag also ging´s mit dem Taxi zu den alten Steinen und zurück. Von so viel Altertümern angestrengt suchten wir uns nachmittags ein schönes Plätzchen zum Baden und abends eine hübsche Taverne. Uozo, einheimische Speisen und Hauswein schmeckten uns gut und der lange Abend verging viel zu schnell mit kurzweiligen und interessanten Gesprächen mit Jo und Elke.

Morgen geht´s durch den Kanal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.